Die Sache mit der Suchmaschinen-Optimierung

Wer sich als „SEO“ bezeichnet (zu neudeutsch „Suchmaschinen-Optimierer“, vom engl. Search Engine Optimization), hat es bisweilen nicht leicht. Nicht nur, dass da draußen so manches schwarze Schaf mit gefährlichem Halbwissen (und zum Teil unseriösen Dienstleistungen) herumläuft, sondern auch die hartnäckigen Vorurteile gegenüber den Methoden der Google-Verführung lassen dieses Thema in den Augen vieler Unternehmer höchst suspekt erscheinen.

So schrieb meine SMOWL-Kollegin Sandra Schröder unlängst:

„Als Journalistin und Schreiberin hatte ich immer so meine Probleme mit diesem SEO-Zeugs und den dämlichen Vorschriften, wie Texte auszusehen haben, damit die Google-Maschine die toll findet.“

Den Linguisten scheint es – laut der „Frau von Welt“ – irgendwie auch nicht besser zu gehen:

„Als Germanistin und Literaturliebhaber hatte ich immer so meine Probleme mit Linguisten, die jeden Satz und jedes Wort in kleinste bedeutungstragende Einheiten zerlegen und auf der Suche nach dem tieferen Sinn in ihrer Morphemsuppe rumstochern.“

Auf mich, Thomas Kilian, treffen beide Bezeichnungen zu: „Suchmaschinen-Optimierer“ und „Linguist“ (außerdem Agenturleiter, Online-Shop-Betreiber, Blogger, Buchautor, Apple- und Jesus-Fan, Segler und Ehemann … sowie viele weitere Bezeichnungen).

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Doch zurück zu Sandra Schröder, die wie folgt fortfährt:

„Eines Tages standen sie nun also vor mir, meine zwei Mensch gewordenen Probleme. Nein, ich bin nicht weggelaufen. Er hatte Kekse. Und er ist wirklich so freundlich, wie er hier auf dem Foto ausschaut. Und man möge bitte lesen, was er da schreibt über SEO im Jahre 2015. Es menschelt bei Google.“

Nun werde ich zwar ungern als „Mensch gewordenes Problem“ bezeichnet, dennoch finde ich diese Empfehlung meines aktuellen Blogbeitrags „Suchmenschinen-Optimierung im Jahr 2015“ so charmant, dass ich den O-Ton an dieser Stelle sehr gerne aufgreife. Gleichzeitig möchte ich den Inhalt des Beitrags ans Herz legen, der sich in vier Faktoren zusammenfassen lässt:

  1. Technisch einwandfreie, leicht crawlbare Inhalte
  2. Echte Empfehlungen, die zu Besuchern führen
  3. Tatsächlich (!) relevanter Content
  4. Am Puls der Zeit bleiben

Das klingt gar nicht mehr nach „dämlichen Vorschriften“, sondern nach handfesten, sinnvollen und relevanten Kriterien. Ich bin davon überzeugt, dass Google auf einem guten Weg ist, nachhaltige und User-orientierte Arbeit zu belohnen und Spam weiter einzuschränken. Endlich steht wieder die Zufriedenheit der Internetnutzer im Mittelpunkt, was ich wirklich klasse finde!

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Suchmaschinen-Optimierung in Zeiten von Pandas, Pinguinen und Kolibris

Es hat sich in den vergangenen 2-3 Jahren wirklich eine Menge in Sachen Suchmaschinen-Optimierung verändert. Die Zeit der Abkürzungen und der schnellen Erfolge ist endgültig vorbei, es zählen heute fast nur noch Blut, Schweiß und Tränen (= ehrliche, handwerklich saubere Arbeit):

„Dies scheint mir in den vergangenen Jahren etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Viele Unternehmen waren nicht bereit, in hochwertige Inhalte und sinnvolle, nützliche Verlinkungen zu investieren. Sie haben lieber vermeintlich günstige Angebote wahrgenommen, mit denen sich ja über einen längeren Zeitraum durchaus Erfolge erzielen ließen. Wir haben als Agentur diesen Trend nur bedingt mitgemacht, aber es war schon sehr schwer zu argumentieren, warum wir nicht einfach hunderte von Billig-Links organisieren wie es Wettbewerber A und B machen oder Texte automatisch erzeugen lassen etc. Hier findet gerade ein Umdenken statt, was unserer Arbeitseinstellung und Ausrichtung als Agentur sehr entgegen kommt.“

So habe ich auf die Einstiegsfrage im Interview des Neuland-Medien-Blogs geantwortet, warum mir die aktuelle Entwicklung so viel Freude macht.

SMOWL-Kollege Christian Terhechte und sein Team aus Rheda-Wiedenbrück haben mir weitere Aspekte der Suchmaschinen-Optimierung in Zeiten von Pandas, Pinguinen und Kolibris entlockt, die sich hier ausführlich nachlesen lassen.

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Im aktuellen Interview beschreibe ich, was es mit den possierlichen Tierchen genau auf sich hat, teile die bisherigen Erfahrungen unserer Agentur in der Suchmaschinen-Optimierung und erkläre noch etwas ausführlicher, auf welche Faktoren es im SEO 2015 tatsächlich ankommt.

  • Habe ich hier etwas ganz neues erfunden?
  • Ist der Kilian jetzt auf den heiligen SEO-Gral gestoßen?
  • Lässt sich Suchmaschinen-Optimierung denn auf wenige Faktoren zusammenfassen?

Ganz sicher schreibe ich hier über nichts Neues (Vergleich dazu mein Beitrag „Social SEO“ hier im SMOWL-Blog aus dem Jahr 2012!), aber mir scheint das Thema (und die damit verbundenen Potenziale) so wichtig zu sein, dass ich es gar nicht oft genug wiederholen kann!

Ich will nicht nur wegen der Kekse (siehe oben) oder weil ich so freundlich dreinschaue, als SEO geschätzt werden, sondern weil sich hinter der Suchmaschinen-Optimierung ein total spannendes Feld verbirgt, dass zur Qualität und einer echten Verbesserung von Websites beiträgt. SEO ist integraler Bestandteil des Online-Marketings, läuft erfolgreich Hand in Hand mit Content Marketing, Social Media Marketing und Online-PR; sorgt für messbare Erfolge und ist ein wichtiger Baustein in der Neukunden-Gewinnung — sofern es wie oben beschrieben verstanden und umgesetzt wird.

Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte, den lade ich gerne auf einen Kaffee zu uns in die Agentur ein (ich habe tatsächlich Kekse!!!), aber auch aktuelle Vorträge wie am 19. März bei MACH1 & MACH2 in Herford oder am 25. März zusammen mit meinem Kollegen Frank Michna in der IHK Frankfurt / Main sowie – ebenfalls im Doppelpack – am 18. Juni beim großen SMOWL-Sommerevent zum Thema „SEO & Content Marketing – gute Inhalte machen Besucher und Google glücklich“ bieten Gelegenheit für einen Austausch, ebenso wie die Kommentarfunktion hier im Blog, auf Google+ und Facebook — bin gespannt auf Feedback, Fragen und Anregungen!

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Über Thomas Kilian (Mitglied bei Social Media OWL)

Thomas Kilian leitet eine Werbeagentur in Ostwestfalen (www.thoxan.com) und hat sich auf die Neukunden-Gewinnung im Internet spezialisiert. Der studierte Germanist hat ein Faible für Neue Medien, professionelle Texte und freches Marketing. Im Projekt "Social Media OWL" sieht er die Chance, gemeinsam aus der Region für die Region tätig zu werden.