Content

Natürlich geht es um den „geilen Content“ in Mirko´s Blogparade, aber ich habe mich nicht getraut, diesen Titel als Überschrift zu nehmen. Ja, ich habe davon eine ziemlich genaue Vorstellung. Richtig attraktiv kann ein Blogbeitrag aus der Sicht Leser und/oder Blogger sein. Aus Bloggersicht reizt der aufdeckende und aufweckende Beitrag, bspw. über die G10 Geheimgesetze und warum die staatliche Totalüberwachung gar nicht ungesetzlich ist. Oder, dass die Telekom bereits Immobilien ihrer Ortsvermittlungen kündigt, aber vom Aufbruch zu SIP nichts zu spüren ist, geschweige denn Business Angebote existieren. Es gibt so viel Blogthemen gerade im B2B- und Mittelstands-Umfeld. (Grosse Kapitalgesellschaft aufgrund von Compliance Vorgaben mal grundsätzlich separat zu betrachten).

Aus Leser-Sicht ist der Moment und Gebrauchswert eines Beitrags relevant, genau wie die Reputation des Autors. Als Beispiel ein Blogbeitrag von Kerstin, der mich sehr gezielt zum Kauf von Sportschuhen verführte. Oder eben das Feedback über Barcamps, wie der republica. Hier steht der Wunsch der Verbesserung und ungeschminkten Wahrheit im Vordergrund. Das beste Lob über geilen Content sind die Stamm- und Abo-Leser. Hier stimmt der rote Faden an Themen und Leserfokus.

Spannend finde ich die Frage, ob „geiler Content“ planbar ist oder eine starke sitiuative Komponente trägt?! Für mich die gleiche Frage, ob Viralität geplant werden kann. Es steht m.E. fest, dass einmaliger Content aus dem Zusammenspiel: Fachkunde Autor und Situations-Komik entsteht. Es ist das richtige Thema zum richtigen Zeitpunkt, das sich selbstständig weiterverteilt.

Düsseldorfer Skulptur

Düsseldorfer Skulptur

Wenn also geiler Content planbar ist, kann ein redaktionsplan eventuell auch das Zeitraster vorgeben? Gewiss, bestimmte Themen eignen sich, wie G7-Treffen oder Fussball WM sind zeitlich einzugrenzen, andere Fachthemen, eignen sich am besten für den Wochenend- und Brückentags-Veröffentlichungszeitpunkt. Auf jeden Fall ist die Landessprache und Bildfokussierung – aus meiner Sicht – zweitrangig. Nur in der eigenen Muttersprache lassen sich Wortnuancen herausarbeiten, denn es geht ja nicht um einen Kommentar, sondern um den Leitartikel.

Alles in allem bewertet der Leser den Blogbeitrag und vergibt das Prädikat GEIL. Nicht unterschätzt werden sollte die Nachhaltigkeit und Breitenwirkung eines solchen perfekten Beitrags, der letztlich das Ziel und Belobigung des Bloggers ist. Hier wünsche ich mir für geilen Content das Wikipedia Prädikat „Aufnahme in lesenswerte Artikel“.

Verbleibt noch der Aspekt, ob toller Content authentisch sein muss? Eindeutig: JA. Dies macht Firmenspezifische und Produktzentrierte Blogbeiträge aus, denn der notwendige Abstand oder die Vogelperspektive sollte gewahrt bleiben. Nun ist nicht jeder Fachmann ein begnadeter Schreiber, weshalb Kombinationen aus Keynote, Podcast und Hangout unbedingt dazu gehören. Der aussergewöhnliche Content ist ja gerade das Zusammenspiel aus Inhalt und Layout und somit als App genauso gut, wie auch dem Chromebook.

Deshalb ist Mirko´s Blogparade so wertvoll, weil sie alle Aspekte noch einmal beleuchtet und auf die Erfolgsfaktoren fokussiert. Diese sind: Liebe zum Detail, zum Geschichten berichten und zum Fragen aufwerfen. Da geiler Content ja auch bewegen, motivieren und verändern möchte. Und zum Erkenntnisgewinn von Blogger UND Leser beitragen soll.

Ich schreibe meine Zeilen übrigens, im WLAN bei Starbucks – um die Frage nach der besten Umgebung auch gleich zu beantworten. Mirko sei Dank #nachdenklich Kaffee geniessend….

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Über ʎәʞɹɐqɹәʇsәʍ uɐɾ (Gastautor)

Lokführer oder Feuerwehrmann wollte ich ohnehin nie werden, dafür gab es Vorbilder, wie Motorflug-Weltmeister, Meistergolfer oder Grosswildjäger in der eigenen Familie. Dazu kamen Imker, Marathonläufer und Buchautor als eigene Erfahrungen hinzu. Dann ein internationaler Beruf aus Berufung und Weiterbildung durch die vierte Unternehmer-GenerationY in Sachen Drohnenflug, European Sports League und App-Programmierung. Wenn der Weg das Ziel ist, sind noch viele zu erkunden, da meine Ziele so dynamisch und selbst vermehrend sind. Etwa über Forschungsprojekte von Industrie4.0 zu Arbeiten4.0 und AAL. In einer spannenden Zeit, in der alles möglich und jedes Geschäftsmodell im Wandel ist. Ich tue nichts und nirgendwo lieber, manchmal als Lokführer und oft als Feuerwehrmann.